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dz
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KI-Assistenten-Assistent

Schon seit ein paar Wochen lese ich mehrere Artikel zum selben Thema: AI;DR gibt dem Muster einen Namen: Jemand lässt ein Sprachmodell eine Frage beantworten und reicht die Antwort ungelesen weiter, in einen Slack-Thread, ein Issue, einen Pull Request. Das erinnert mich ein wenig an Let me Google that for you und auch, wenn ich das auch schon verwendet habe, verstehe ich jeden, der das als sehr unhöflich empfindet. Hier fasst dontpastetheai.com den richtigen Wort in einem einzigen Satz zusammen, No AI Fridays geht noch einen Schritt weiter und führt einen KI freien Tag pro Woche ein.

Am schärfsten formuliert es Niklas Gruhn:

I don't need a meat proxy in between.

Sein Beispiel ist das Code Review. Ticket in Claude Code kopieren, Ergebnis ungelesen als PR aufmachen, die Anmerkungen der Reviewer wieder reinkopieren, bis es durchgeht. Funktioniert, aber wer ist hier verantwortlich? Liegt die Arbeit dann nicht nur bei den Reviewern?

Ich kenne das andersherum. Jemand hinterlässt Anmerkungen an meinem Code und kann auf Nachfrage nicht sagen, was er meint. Eine Runde später kommt dann, die KI habe das falsch verstanden.

"Verstanden" hat da leider niemand etwas: Ein Modell setzt fort, was im Kontext steht, und wenn die Hälfte fehlt, kommt eben etwas anderes heraus. "Falsch verstanden" macht daraus ein Missgeschick, für das niemand etwas kann.

Ein Review ist aber kein Kommentar, sondern eine Zusage: Ich habe das gelesen, ich halte es für richtig, ich bin der Meinung, dass das produktiv gehen sllte. Diese Verbindlichkeit kann mir kein Modell abnehmen, egal welches. Wer sie nicht mitliefert, hätte mir auch gleich den Prompt schicken können.